Mein Sprung vom iPhone 13 zum 17 Pro Max (nach 4 tollen Jahren!)

NGL. Vier Jahre sind eine lange Zeit. Besonders in der Welt der Smartphones, wo jede neue Generation verspricht, das Leben zu verändern. Mein iPhone 13 Pro Max war mehr als nur ein Gerät. Es war so etwas wie ein stiller Begleiter. Die unzähligen Fotos, Nachrichten, Reisen. Es hat funktioniert, immer. Und vielleicht war genau das das Problem.

Ich hab lang gezögert, bevor ich auf das 17 Pro Max umgestiegen bin. Tech Titans haben neulich ein großartiges Video dazu gemacht, ein Vergleich über vier Generationen hinweg und ehrlich, es hat mich ins Grübeln gebracht. Sie nannten es „the first real leap since the 13 Pro“. Und sie hatten recht.

Das neue Gehäuse, leichter, kühler, moderner. Die Kamera. Fst schon absurd stark. Ich hab ein Foto vom Stephansdom gemacht (das erste Mal seit 30 Jahren ohne Gerüst!!) und die Details in den Dachziegeln waren klarer als je zuvor. Kein Zoom-Matsch, keine Ausrede mehr.

Aber was mich wirklich beeindruckt hat, ist das Gefühl. Dieses unaufdringliche „Wow“. Kein Marketing-Buzz, kein Übertreiben. Einfach Fortschritt, der sich still anfühlt. Willkommen in der Zukunft. Jetzt brauche ich nur eine halbwegs intelligente Siri bitte.

 

Diane Keaton ist tot – Meine Hommage an eine grossartige Schauspielerin

Oh, nein! Diane Keaton ist tot. Diese Frau, die für mich so viel mehr war als nur eine Schauspielerin. Ich hab sie das erste Mal in Vater der Braut gesehen. Leute, diese Wärme, dieser feine Humor, dieses Funkeln in ihren Augen. Sie war wie jemand, den man gern zum Kaffee treffen würde, nur um über das Leben zu plaudern, über kleine Sorgen und große Träume.

In Was das Herz begehrt war sie für mich pure Lebensfreude. Eine Frau, die nicht jung sein musste, um begehrenswert zu wirken. Ich erinnere mich, wie ich beim ersten Mal lachen und dann plötzlich heulen musste. Diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke konnte sie wie keine andere. Und dann, natürlich, Der Pate. Ihre Rolle als Kay Adams, elegant, zurückhaltend und doch voller Feuer. Ein Film, der in die Geschichte eingegangen ist und sie mittendrin, leise und mächtig zugleich.

Wenn ich jetzt lese, dass sie mit 79 Jahren in Kalifornien gestorben ist, spür ich richtig, wie ein Stück Filmgeschichte mit ihr geht. Mehr als 60 Filme, unzählige Auszeichnungen, aber vor allem Herz. Diane war nie eine, die sich dem Hollywood-Trubel wirklich hingab. Sie blieb sie selbst, mit Hut, Anzughose und diesem eigenwilligen Lächeln, das nie perfekt, aber immer echt war.

Was ich besonders bewundere. Sie war nie verheiratet, adoptierte zwei Kinder und sagte einmal, dass die Mutterschaft ihrem Leben Sinn gegeben hat. Diese Ehrlichkeit, dieses „Ich mach’s auf meine Art“, das hat mich immer sehr beeindruckt.

Ich glaub, ich werd mir morgen Abend Annie Hall anschauen. Einfach um sie nochmal zu sehen, zu lachen, zu weinen, zu erinnern.

Ruhe in Frieden, Diane. Und danke, dass du uns gezeigt hast, wie schön es ist, echt zu bleiben.

 

Hype um One Battle After Another? Ich sag nur Kopfschmerzen!

Booooah. Was war das bitte? Geich nach dem Abspann, als ich einfach sitzen blieb, stranges Gefühl. Nicht, weil ich bewegt war, sondern weil ich mich gefragt hab, was ich da grad zum Kukuck überhaupt eigentlich angesehen habe?

Ich ging mit großen Erwartungen ins Kino. Leonardo DiCaprio, normalerweise mein verlässlicher Garant für Qualität, Tiefe, große Emotionen. Aber diesmal? Komplette Fehlanzeige. Was für ein Griff in die Popo Schüssel. One Battle After Another war ein einziges Durcheinander. Keine klare Linie, keine Spannung, und diese Musik und oh mein Gott, dieses endlose Klaviergeklimper! Es war, als würde jemand seit Stunden sinnlos auf Tasten einschlagen. Ich hatte irgendwann wirklich körperliche Kopfschmerzen. Wer hat das bitte zu verantworten?

Ich versuchte, mich auf DiCaprio zu konzentrieren. Er ist immer gut, dachte ich. Aber hier wirkte er seltsam verloren, fast karikaturhaft. Eine Dude-Kopie im Bademantel, ständig fluchend, ständig stolpernd. Und Sean Penn, eigentlich sonst immer ein Fels, überzeichnet bis zur Lächerlichkeit. Die Kameraarbeit? Schön, klar. Doch was bringt visuelle Perfektion, wenn darunter nur Leere liegt?

Es war, als wollte der Film zu viel und sagte dabei gar nichts. Politische Spitzen, symbolische Phrasen, alles verpufft. Kein Herz, keine Seele, nur ein Haufen Bedeutungsschwere ohne Bedeutung. Oder wie Tom es sagen würde, bedeutungschwanger 😀 Haha.

Vielleicht liegt das Problem gar nicht im Film, sondern in uns, die wir zu viel erwarten. Und doch, wenn Kunst so laut schreit, sollte sie wenigstens etwas zu sagen haben. Hier blieb nur das Echo eines Klaviers und ein dumpfer Schmerz im Kopf.