Action, Rätsel und große Namen – The Accountant 2 ist ein Pflichttermin!

Es gibt so Filme, die bleiben einfach hängen. Nicht weil sie laut sind oder sich Effekthascherei bedienen, sondern weil sie eine subtile Faszination auslösen. John Wick war z.b. so ein Film. Aber auch „The Accountant“. Und jetzt bekommt letzterer, wie auch John Wick, eine Fortsetzung.

Als ich den Trailer zu „The Accountant 2“ das erste Mal sah, war da sofort wieder dieses Gefühl: kühle Eleganz trifft auf rohe Intensität. Ben Affleck kehrt als Christian Wolff zurück, der geniale Zahlenmensch mit gefährlichen Fähigkeiten. An seiner Seite: Jon Bernthal als sein nicht minder gefährlicher Bruder Brax. Eine Kombination, die bereits im ersten Teil elektrisierte. Hier der Trailer auf Deutsch.
Die Handlung? Rätselhaft, vielversprechend. Eine kryptische Botschaft eines ermordeten Freundes zwingt Christian und Brax erneut in ein Netz aus Lügen, Korruption und tödlicher Gefahr. Wer ist der wahre Feind? Wem kann man trauen? Regisseur Gavin O’Connor inszeniert diesen Thriller mit gewohnter Präzision, unterstützt von einem starken Drehbuch und einem exzellenten Cast.

Nicht zu vergessen: Der Film feiert am 8. März Premiere beim SXSW-Festival und kommt am 25. April regulär ins Kino. Ich bin gespannt, nicht nur auf die Action, sondern auf die klugen Twists, das Zusammenspiel der Brüder und diese unterschwellige Spannung, die sich nur wenige Filme so meisterhaft bewahren.

 

Wie meine Frau mich zu einer Badezimmer-Renovierung überredet hat!

Wenn’s nach mir ginge, hätten wir uns die Renovierung locker um ein paar Jahr rauszögern können. Glaubt es mir, unser Bad war doch noch tippi toppi! Aber nein, meine Frau hat da natürlich andere Vorstellungen. „Es muss moderner werden!“ hat sie gesagt. Außerdem ist ihr das Bad irgendwie langweilig geworden. Und weil ich ein friedliebender Ehemann bin (muss mir da selber auf die Schulter klopfen *g), hab ich nachgegeben. Heißt für uns: neues Waschbecken, neue Fliesen, neuer Look. Eben alles was dazu gehört. Das ganze Tam Tam. Und weil unser aktuelles Waschbecken samt Armatur noch in einwandfreiem Zustand ist, will ich’s nicht einfach entsorgen. Vielleicht kann’s ja wer brauchen. Hab’s auf FB gepostet und werd’s auch mal hier probieren, da ich weiss, das einige aus meiner Gegend meinen Blog lesen.

Also, hier ist es: Ein elegantes, rechteckiges Waschbecken von Villeroy & Boch mit einer schicken Chrom-Armatur. Der Zustand? Super! Keine Risse, keine Abplatzungen, und die Armatur funktioniert einwandfrei. Inklusive Ablaufventil und flexiblen Anschlussschläuchen. Also einfach anschließen und fertig. Preislich stell ich mir 120 Euro vor, aber nur bei Selbstabholung. Ich will mich nicht auch noch mit Versand herumschlagen. Wer Interesse hat, einfach einen Kommentar mit Telefonnummer hinterlassen, ich ruf dann zurück. Hier sind paar Fotos. Wenn es sein muss, könnt ihr euch das Ding vorort gerne vorher noch inspizieren.

Jetzt zur eigentlichen Renovierung. Meine Frau hat sich in ein Edelstahl Waschbecken von KUNe verliebt. „Das passt viel besser zu den neuen Fliesen!“ meint sie. Und da ich mir sowieso keine Design-Debatten liefern will, hab ich mich damit abgefunden. Sobald die neuen Fliesen drin sind, bestell ich das Ding und hoff, dass sie sich nicht unbedingt das teuerste im Shop dann aussucht. Obwohl ich beim ersten Drübersehen schon sagen muss, dass die Preise stark in Ordnung sind.

Wobei ich zugeben muss: Sie hat ein Händchen für Ästhetik. Die neuen Fliesen sind großformatig, matt und dunkelgrau. Angeblich „zeitlos elegant“, wie sie sagt. Ich hätt‘ mir ja einfach weiße Kacheln gewünscht. Sschlicht, praktisch, gut. Aber gut, wer bin ich, um gegen Pinterest-gestützte Innenarchitektur-Expertise anzukommen? Hauptsache, sie is‘ glücklich. Und wenn sie glücklich is‘, hab ich meine Ruhe.

Das jetzige Waschbecken hat uns gute Dienste geleistet. Ich mein, es ist stabil, hat nie Probleme gemacht, und es schaut noch immer gut aus. Es ist einfach zu schade, um es einfach auf den Müll zu werfen. Vielleicht braucht ja wer genau so eins? Wie gesagt, 120 Euro und es gehört euch.

Und wer weiß, vielleicht gibt’s bald ein Update zur Badezimmer-Renovierung. Wenn ich nicht zwischen Silikonfugen und Wandfarbe verloren geh. Wünscht mir Glück!

 

Frentzen, Jordan und die verpasste Sensation von 1999

Wer kann sich noch an die Saison 1999 erinnern? Wow, was für eine Geschichte. Damals kam sie mir nicht sooo groß vor, aber wenn man das rückblickend sich ansieht, wow wow! Heinz-Harald Frentzen, ein Mann, den kaum jemand auf der Rechnung hatte, stand plötzlich vor der größten Chance seiner Karriere. Es hätte die Sensation schlechthin sein können. Doch leider wie so oft, das Schicksal hatte andere Pläne.

Manchmal denke ich darüber nach, wie knapp es war. Ein paar andere Entscheidungen, ein bisschen mehr Glück, und Frentzen hätte den Titel holen können. Jordan Grand Prix war kein Team, das mit den großen Spielern mithalten sollte. Aber in jenem Jahr, mit einem starken Auto und Frentzen in Hochform, war alles möglich. Rennen für Rennen sammelte er Punkte, während sich McLaren und Ferrari Fehler leisteten. Frankreich, Monza. Er lieferte. Und dann Nürburgring.

Der Moment, der alles veränderte. Frentzen führte, das Rennen war seins. Ein einziger Boxenstopp trennte ihn von der Spitze des Titelkampfes. Doch dann Stillstand. Anti-Stall nicht deaktiviert. Sekunden, die eine Ewigkeit dauerten. Und damit war die Märchenreise vorbei.

Das Video von JakeSimRacing bringt diese unglaubliche Saison perfekt auf den Punkt. Es erinnert daran, dass der Motorsport nicht nur von Siegern erzählt sondern auch von denen, die kurz davor waren.

 

Ein Jahreswechsel wie kein anderer – Mein Silvester auf den Bahamas!

Es war der 22. Dezember, als wir nach einigen Tagen in den USA in Miami auf das gigantische Kreuzfahrtschiff stiegen. Die Vorfreude auf einen Weihnachtsurlaub unter Palmen war mehr als nur greifbar. Schon beim Betreten des Kreuzschiffs überwältigte mich das Gefühl, in eine komplett andere Welt einzutauchen. Nämlich eine schwimmende Stadt mit Pools, Restaurants und endlosen Möglichkeiten zur Unterhaltung. Needless to say, ich war wirklich überwältigt.

Die Tage auf See waren ein Mix aus Entspannung und Abenteuer. Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit einem Drink in der Hand am Deck zu sitzen, den Blick auf das endlose Blau gerichtet, während der Wind die Haare zerzaust. An einem dieser Nachmittage, als die Sonne begann, den Horizont in Gold zu tauchen, standen wir an der Reling und beobachteten, wie kleine Boote in der Nähe unseres Schiffs vorbeifuhren. Auf einem von ihnen waren ein paar Fischer, die uns freundlich zuwinkten (siehe Bild). Dieser Moment war irgendwie besonders. Eine Erinnerung daran, wie verschieden unsere Leben sein können, aber trotzdem miteinander verbunden.

Weihnachten auf dem Schiff war magisch. Der riesige Christbaum in der Lobby war geschmückt mit goldenen Kugeln, Lichtern und Schleifen, und die Crew tat alles, um uns ein Gefühl von Heimat zu geben. Am Abend gab es ein großes Gala-Dinner, und wir stießen darauf an, wie besonders dieses Jahr war. Aber ich gebe zu, ein kleines bisschen habe ich die winterliche Kälte und die Christkindlmärkte in Berlin vermisst. Aber wirklich nur ein bisschen.

Nach ein paar Tagen auf dem offenen Meer näherten wir uns endlich den Bahamas. Es war noch früh am Morgen, und ich stand auf der Terrasse, als die Inseln in Sicht kamen. Es fühlte sich surreal an, das türkisfarbene Wasser und die weißen Strände zu sehen, die ich bis dahin nur von Fotos kannte. Wir hatten ein paar Tage eingeplant, um die Insel zu erkunden und uns für den Jahreswechsel vorzubereiten.

Die Bahamas waren ein Traum. Der erste Nachmittag am Strand war alles, was ich mir erhofft hatte. Liegen unter den Palmen, das sanfte Rauschen der Wellen und eine friedliche Stimmung, die ich lange nicht mehr erlebt hatte. Während ich da lag und die Sonne genoss, konnte ich den Stress des Alltags spürbar abfallen fühlen. Auf einem der Bilder sieht man den Strand, mit den Kreuzfahrtschiffen im Hintergrund. Ein perfektes Symbol für die Balance zwischen Erkundung und Entspannung, die dieser Urlaub bot.

Der Silvesterabend war dann das absolute Highlight. Wir feierten in einem der luxuriösen Resorts (Bild: das prachtvoll beleuchtete Hotel bei Nacht), und es war alles, was ich mir vorgestellt hatte. Um Mitternacht gab es ein Feuerwerk, das den Himmel in ein Spektakel aus Farben verwandelte. Ich hielt das Glas in der Hand, schaute zu meiner Familie und dachte: „Das ist ein Moment, den ich nie vergessen werde.“

Nach Neujahr ging es dann langsam zurück zur Realität. Wir verbrachten unseren letzten Tag in einer Rooftop-Bar mit Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe (siehe Bild mit Infinity-Pool und Kreuzfahrtschiff im Hintergrund). Der Gedanke, dass der Urlaub bald vorbei sein würde, machte uns melancholisch, aber gleichzeitig waren wir erfüllt von den Erlebnissen der letzten Wochen.

Gestern landeten wir schließlich wieder in Berlin. Beim Anflug über die Stadt dachte ich an den Kontrast: Dort das ewige Blau des Karibischen Meeres, hier die vertrauten Lichter Berlins im Winter. Trotzdem fühlt sich Heimkommen immer richtig an.

Urlaub ist nicht nur eine Pause vom Alltag, sondern eine Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen. Dieser Trip hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, manchmal einfach loszulassen und den Moment zu genießen.

 

Chill mit Moritz – Ich liebe meine Katze wirklich über alles!

Ich sag’s euch, meine Lieben: Das Leben mit einer Katze ist eine Mischung aus Comedy-Show und Therapiestunde. Mein Moritz, ja, so heißt der Herr Kater, ist der eigentlich Chef im Haus. Ich bin eher so… sein Personal. Und derjenige, der die Rechnungen bezahlt. Aber hey, ich beschwer mich nicht. Besonders, wenn ich auf der Couch liege, die Sonne ins Wohnzimmer scheint, und Moritz sich genüsslich neben mich fläzt. Genau wie heute.

Heute war so ein klassischer „Chill-mit-Moritz“-Tag. Während ich mir meinen Kaffee gemacht hab, ist er schon auf die Couch marschiert und hat sich strategisch ins Sonnenlicht gelegt. Ich schwör, der weiß genau, wo die besten Sonnenflecken im Raum sind. Sein Fell glitzert dann fast, ich könnt da echt stundenlang zuschauen. Also hab ich mich zu ihm gesellt. Kaffee in der einen Hand, die andere auf seiner weichen Streifenpfote.

Das ist unsere Routine: Er liegt da wie ein König, und ich lass die Welt Welt sein. Manchmal liest er in meinen Augen, dass ich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit brauche, und dann gibt’s das volle Programm: Pfote auf den Arm legen, leises Schnurren, und dieser Blick. Ihr wisst schon, der Blick, der sagt: „Du bist okay, ich mag dich.“ Oder vielleicht: „Gib mir Snacks.“ Ist schwer zu sagen.

Aber manchmal macht er mich auch verrückt. Zum Beispiel neulich, als ich dachte, er wär in irgendeinem anderen Raum, und ich ihn überall gesucht hab. Panikmodus an. Und dann? Lag er seelenruhig auf der Couch. Genau da, wo er immer liegt. Natürlich in der Sonne. Natürlich hat er mich angesehen, als wär ich die Verrückte. Und ja, vielleicht bin ich das ja auch ein bisschen.

Jetzt gerade liegt er wieder genau wie auf dem Foto da. Seine Hinterpfoten hängen halb vom Kissen runter, und ich frag mich, wie das überhaupt bequem sein kann. Aber Moritz scheint das Leben ziemlich genau raus zu haben: Einfach entspannen, die Sonne genießen und alles andere ignorieren.

Vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr wie Moritz benehmen. Also, Leute, holt euch ’nen Kaffee, werft euch aufs Sofa und lasst die Welt einfach mal Welt sein. Und falls ihr keine Katze habt: Holt euch eine. Ihr verpasst was.